DokuFilm: „Die Kinder der Utopie“

Datum/Zeit
15.5.2019
19:00
iCal
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Veranstaltungsort
Kino in der KulturStellmacherei


Der Film öffnet die Augen für ein großes Ganzes, sehr tröstlich und unprätentiös, eher beiläufig, so wie das Leben nun mal ist. Bravo! 

— Annette Frier, Schauspielerin

Aktionsabend 15. Mai

DIE KINDER DER UTOPIE: ein Film – ein einziger Kinoabend in ganz Deutschland – viele Gespräche über Inklusion. Über 13.000 Leute haben schon zugesagt. 1.000 Freiwillige wollen zum Gelingen beitragen. Sind Sie auch dabei?
Einen Abend lang redet Deutschland über Inklusion – aber entspannter und lösungsorientierter als je zuvor!

Der Film DIE KINDER DER UTOPIE wird nur an einem einzigen Abend in den deutschen Kinos gezeigt: am Mittwoch, dem 15. Mai 2019. An diesem Aktionsabend wird mit Ihrer Unterstützung das Kino zum Erlebnisort: In Gesprächsrunden soll ein Raum zum Nachdenken und Erfahrungsaustausch über Inklusion geschaffen werden. Wir möchten, dass der Film an diesem Tag in allen 80 Großstädten Deutschlands gezeigt wird – und weit darüber hinaus. Und wir sind dabei!

Trailer

DIE KINDER DER UTOPIE – ein Film über Inklusion und Erwachsenwerden

Sechs junge Erwachsene schauen zurück auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen – und blicken in die Zukunft. Ein berührender und ehrlicher Dokumentarfilm von Hubertus Siegert.

In dem 80-minütigen Kinofilm DIE KINDER DER UTOPIE treffen sich sechs junge Erwachsene wieder. Vor zwölf Jahren wurden sie schon einmal dokumentiert – für den Film KLASSENLEBEN.

Sie besuchten damals eine Berliner Grundschule, an der eine zu der Zeit noch außergewöhnliche Form des inklusiven Schulunterrichts stattfand: Kinder mit und ohne Behinderungen wurden gemeinsam unterrichtet. Auch Schwerstbehinderte waren Teil der Klassengemeinschaft.

Gemeinsam sehen sich die jungen Erwachsenen Filmaufnahmen aus ihrer Schulzeit an, begegnen ihrem jüngeren Ich, sprechen bisher Ungesagtes aus und reden darüber, wie sie wurden, was sie sind: Luca ist leidenschaftliche Hobbyfotografin und studiert Umweltwissenschaften; Marvin jobbt in einer Behindertenwerkstatt und sucht seinen Lebenssinn im christlichen Glauben; Dennis ist auf dem besten Weg, ein Star am Musical-Himmel zu werden; Johanna lernt mit großer Entschlossenheit Altenpflegerin und möchte bald ganz zu ihrem Freund ziehen; Christian befindet sich seit seinem schwulen Coming-Out in einer Selbstfindungsphase, hat sein VWL-Studium hingeschmissen und überlegt, in welche Richtung er sich beruflich bewegen möchte; und Natalie will ihr Praktikum als Küchenhilfe in eine Festanstellung wandeln und bald bei ihren Eltern ausziehen.

Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt. Christian erzählt: „Dadurch, dass es Grundbestandteil des Klassensystems war, war es akzeptierter, dass es unterschiedliche Geschwindigkeiten gibt im Lernen. Diese Akzeptanz ist wichtig. Das war eben später dann nicht mehr so.”

Wir erleben, wie die Generation Y hier vollkommen selbstverständlich Inklusion lebt. Wer im Film eine Bewertung der inklusiven Erlebnisse sucht, wird sie dort nicht finden: Wir können aus dem Film ganz eigene Schlüsse ziehen.

Was bleibt, wenn der Film endet, ist der Eindruck vom tiefen gegenseitigen Respekt unter den ehemaligen Klassenkamerad*innen.

Gemeinsam mit LichtSpiel und Kommune inklusiv

http://-> zur Kommune Inklusiv: https://www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv/kommunen-im-ueberblick/Schneverdingen.html

Tickets nur über LichtSpiel  €  6