Niederschlesien – ein Werkstattgespräch

Datum/Zeit
9.11.2019
19:00
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Veranstaltungsort
Stadtbücherei


Niederschlesien – ein Werkstattgespräch

Wer ist ein „Niederschlesier“? Und: gibt es den überhaupt?

Was versteht man in Deutschland unter dem Begriff „(Nieder)Schlesien“? Was wird darunter in Polen verstanden? Hat man überhaupt einen Begriff davon?
Eine Region, in der sich die Geschichte der Deutschen, Tschechen, Polen, Österreicher und Ukrainer in den letzten drei Jahrhunderten fokussiert. „Den Garten haben mir die Preußen weggerissen“ – sagte Maria Theresia. „Der Wilde Westen“ – meinten viele Polen. „Es war mal“ – steht auf dem Buchumschlag in vielen deutschen Buchhandlungen.
Niederschlesien ist die Region mit der schnellsten Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Polen, wo aber auch die Literatur und das Theater zu den bedeutendsten im Lande gehört und wo sich 25% der Schlösser und Burgen in Polen befindet. Wo die Zwerge, der Berggeist und die neusten IT-Lösungen miteinander leben. Wo die Baufirmen immer noch viel zu tun haben. Wo die Menschen die billigeren Immobilien in Deutschland suchen.

Emil Mendyk ist freiberuflicher Reiseleiter und Stadtführer, er ist aber auch der Vorsitzende des Vereins „Freunde der Jakobswege in Polen“. Pilgerpfade durch ganz Polen, aber eben auch durch Niederschlesien sind die Spezialität des 42 – jährigen Polen – er befasst sich mit Land und Leuten aus einer ganz eigenen Perspektive.

Am Samstag, 09.11.2019 um 19.00 Uhr wird das heutige Niederschlesien zum Thema des Gespräches. Der Veranstaltungsraum der Stadtbücherei in Schneverdingen (Schulstraße 8) ist ein guter Ort, um über eine Region, die sich selbst immer noch sucht, die das „familiäre Gedächtnis“ irgendwo im Osten pflegt, aber sich selbst als durchaus „westliches Land“ sieht, zu sprechen.

Schlesien – auf dem Weg zur-1

Wo: Veranstaltungsraum der Stadtbücherei Schneverdingen, Schulstraße 8

Veranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft in Kooperation mit dem Kulturverein Schneverdingen

Eintritt: frei